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Das Beruforientierungscamp

Vom 14. – 16. Dezember 2009 waren wir mit 60 Schülerinnen und Schülern des 9. Jahrgangs im Rahmen des Projekts „ Zukunft fördern – vertiefte Berufsorientierung gestalten“ zum Berufsorientierungscamp in der Jugendherberge in Bad Honnef.
Im Gegensatz zum „richtigen Leben“ reichte hier eine rechtzeitige Abgabe der Anmeldung als Bewerbung aus – und schon ging es los!

In der Jugendherberge erwartete uns das Trainer/innen-Team von Herrn Hanschmidt mit einem vielseitigen Programm rund um das Thema „Lebensplanung und Beruf“.

Es ging in den vier Kleingruppen um folgende Fragen:

  • Was ist mir im Leben wichtig?
  • Was ist mir für meinen Beruf wichtig?
  • Welche erwünschten und unerwünschten Eigenschaften habe ich?
  • Wo liegen meine Stärken?
  • Welche Berufe gibt es überhaupt?
  • Was kostet das Leben?

 

Zu diesen Fragen wurde teilweise alleine, aber überwiegend in Gruppen gearbeitet – und gestritten. Dank vieler Kooperationsübungen wurde die Zusammenarbeit immer besser und es gab allen ein unglaubliches Gefühl von Stolz und Stärke als die Gruppe es geschafft hatte, ein volles Wasserglas auf einer Plane einmal um das Haus herum und über Treppen wieder zurück zu transportieren.
Strategie, Absprache und gegenseitige Hilfe ermöglichten es der Gruppe von 15 Schülerinnen und Schülern als Team unter einem Springseil durchzulaufen, ohne dass eine/r vom Seil getroffen wurde.

Bei der Frage „Was kostet das Leben?“ erlebten alle das nervenbelastende Anstehen auf dem langen Flur der Agentur für Arbeit, die verlockenden Angebote der Immobilienmakler und ließen sich jede Menge Versicherungen aufschwatzen, um hinterher festzustellen, dass das Leben viel zu teuer ist.
Da war es beruhigend, dass das Planspiel nur ein Spiel war und dass am Abend ausgiebig gefeiert werden konnte.
Zurück nach Duisburg fuhren am Mittwochnachmittag Schülerinnen und Schüler, die intensiv gearbeitet, viele neue Erfahrungen gemacht und neue Seiten an sich und anderen entdeckt hatten.

Dagmar Stadler