Elternmitwirkung in der Schule

Die Klassenpflegschaft


Alle Eltern der Schülerinnen und Schüler einer Klasse bilden die Klassenpflegschaft. Die Klassenpflegschaft wählt zu Beginn des Schuljahres eine Vorsitzende oder einen Vorsitzenden und eine Stellvertreterin oder einen Stellvertreter.

Die Klassenpflegschaft dient der Zusammenarbeit von Eltern, Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern.

Themen könnten hier sein:


und vieles mehr.

Die oder der Vorsitzende beruft die Sitzungen der Klassenpflegschaft und legt in Absprache mit der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer die Tagesordnungspunkte fest.

Ab Klasse 7 kann auch die Klassensprecherin oder der Klassensprecher an den Sitzungen teilnehmen.


Die Klassenkonferenz


Mitglieder der Klassenkonferenz sind die Lehrerinnen und Lehrer, die in der Klasse unterrichten, sowie das sozialpädagogische Personal, das in dieser Klasse eingesetzt wird (bei uns also die Sozialpädagogen Frau Schulz oder Herr Müller oder einer der Beratungslehrer).

An den Sitzungen nehmen der Klassenlehrer und der oder die Pflegschaftsvorsitzende und ab Klasse 7 der Klassensprecher oder die Klassensprecherin mit beratender Stimme teil.

Die Klassenkonferenz entscheidet über die Bildungs- und Erziehungsarbeit in der Klasse (z.B. über Formen des fächerübergreifenden oder projektbezogenen Unterrichts). Sie berät über den Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler und entscheidet über Zeugnisse, Versetzungen und Abschlüsse.


Die Schulpflegschaft


Mitglieder der Schulpflegschaft sind die Vorsitzenden der Klassenpflegschaften. Die Schulleiterin oder der Schulleiter soll an den Sitzungen beratend teilnehmen.

Die Schulpflegschaft wählt einen Vorsitzende oder einen Vorsitzenden und bis zu drei Stellvertreterinnen oder Stellvertreter. Außerdem wählt sie die Elternvertretung für die Schulkonferenz und für die Fachkonferenzen.

Die Schulpflegschaft vertritt die Interessen aller Eltern der Schule gegenüber der Schulleitung und den anderen Mitwirkungsgremien. Entscheidungen, die in der Schulkonferenz zu treffen sind, sollten vorher in der Schulpflegschaft besprochen und beraten worden sein.

Die Schulpflegschaft kann auch eigene Anträge an die Schulkonferenz richten, über die dort abgestimmt wird.


Die Schulkonferenz


Die Schulkonferenz ist das oberste Mitwirkungsorgan der Schule. Sie setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Eltern, der Lehrkräfte sowie der Schülerinnen und Schüler zusammen. Die Elternvertreter werden von der Schulpflegschaft, die Schülervertreter vom Schülerrat und die Vertreter der Lehrerinnen und Lehrer von der Lehrerkonferenz gewählt.

Die Schulkonferenz besteht bei einer Schule ohne Oberstufe mit mehr als 500 Schülerinnen und Schülern aus 18 Personen, wobei jeweils ein Drittel aus den Kreisen der Eltern, der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte stammen muss.

Die Schulkonferenz befasst sich mit grundsätzlichen Angelegenheiten der Schule und vermittelt bei Konflikten innerhalb der Schule. Sie kann Vorschläge und Anregungen an den Schulträger und an die Schulaufsichtsbehörde richten.

Die vielfältigen Aufgaben der Schulkonferenz sind in § 65 Schulgesetz geregelt.


Die Fachkonferenzen


Mitglieder der Fachkonferenz sind die Lehrerinnen und Lehrer, die die Lehrbefähigung für das entsprechende Fach besitzen, oder darin unterrichten. An den Sitzungen der Fachkonferenzen können als Mitglieder mit beratender Stimme je zwei Vertretungen der Eltern sowie der Schülerinnen und Schüler teilnehmen.

Die Fachkonferenz berät über alle das Fach oder die Fachrichtung betreffenden Angelegenheiten. Sie trägt Verantwortung für die schulinterne Qualitätssicherung und -entwicklung der fachlichen Arbeit und berät über Ziele, Arbeitspläne oder Evaluationsmaßnahmen und -ergebnisse.

Sie entscheidet in ihrem Fach insbesondere über