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Mädchen-Coaching: Mentoring für junge Frauen mit Zuwanderungsgeschichte

Seit drei Jahren erhalten Mädchen mit Migrationshintergrund im Alter von 15 – 18 Jahren an der Herbert Grillo-Gesamtschule die Chance auf eine Exklusivbetreuung im Rahmen des Projektes „Neue Wege in den Beruf“. Intensiv deswegen, weil man sich regelmäßig trifft, bespricht und austauscht. Exklusiv , da jedem Mädchen eine Betreuerin, die sogenannte Mentorin, die nur für einen persönlich da ist, zugeteilt wird.  Die Mentorinnen sind zielorientiert arbeitende Frauen, die mit beiden Beinen fest im Beruf stehen, darunter Architektinnen, Juristinnen, führende Persönlichkeiten in Unternehmen und im öffentlichen Dienst. Sie treffen sich regelmäßig mit ihren Schützlingen, simulieren Bewerbungsgespräche, helfen bei der Erstellung von Bewerbungen oder beraten bei der Berufswahl. Begleitet und koordiniert wird das Projekt von der RAA und vom Zentrum für Frauen in Beruf und Technik. Seit 2007 wird das Projekt vom Integrations- und Frauenministerium finanziert und unterstützt. Mittlerweile wird es in fast allen großen Städten NRWs angeboten. Was bringt das Projekt für die Mädchen? Durch den Austausch mit der Mentorin werden die Mädchen motivierter und bekommen eine klare Zukunftsperspektive für ihren späteren Beruf. Viele verbessern während der Projektphase ihre schulischen und sprachlichen Leistungen, sodass ein besserer Schulabschluss erzielt wird, der die beruflichen Chancen der Mädchen erhöht.  

Elke Vella