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Interfaces 2010 - eine internationale Musik-Tanz-Theater-Produktion

„Looking for Paradise“ ist der Titel eines der aufwändigsten Kulturhauptstadt-Projekte, bei dem 400 junge Leute aus der Region und internationalen Partnerstädten aus Weißrussland, Finnland und Chile im Sommer 2010 zusammen tanzen, musizieren und schauspielern. Etwa die Hälfte der jungen Leute kommt aus Duisburg, genauer gesagt vom Max-Planck- und Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium, von der Herbert Grillo-Gesamtschule, vom Medienbunker Marxloh und aus der Tanzwerkstatt Ulla Weltike. In den  vergangenen Monaten haben die Beteiligten unserer Schule Rap-Songs, Hip-Hop und türkische Tänze einstudiert, um bei der Gesamtaufführung im Juli ihre Parts perfekt neben den anderen Tänzern, Musikern und Schauspielern erfüllen zu können. Bei „Looking for Paradies“ wirken außer den Jugendlichen u.a. die Duisburger Philharmoniker unter der Leitung von Jonathan Darlington mit. Der aus Westafrika stammende Choreograph Claude de Souza ist für den tänzerischen Part zuständig, der chilenische Autor Leonardo Martinez steht für den Text. Die international renommierte Kostümbildnerin Eva Gronbach kümmert sich um die Ausstattung und der aus Indien stammende Regisseur Gracias Devaraj hat eine Geschichte entworfen, die die Inszenierung zusammenhält. Professor Matthias Schlothfeld von der Folkwang-Hochschule sorgt für Klänge und traf die Musikauswahl, darunter Strawinskis „Feuervogel“. Am 8. und 9. Juli soll „Looking for Paradise“ erstmals öffentlich im Theater am Marientor aufgeführt werden. Wiederholt wird die Produktion am 10. Juli auf der Freilichtbühne in Mülheim. Hier werden auch die Ergebnisse des Designer-Workshops gezeigt, die Eva Gronbach u.a. im Vorfeld mit Schülern der Herbert Grillo-Gesamtschule durchgeführt hat.  Weitere Infos unter: www.artatwork-konzepte.de.


Elke Vella